19.08.2009
Wir dürfen Migrantenkinder nicht als Problemfälle behandelt, sondern müssen diese in ihren Stärken fördern, denn sie können Brücken und Vermittler zwischen den Kulturen bilden. Die Gesellschaft kann es sich nicht leisten, die Potentiale junger Menschen mit Migrationshintergrund zu verschwenden. Dramatische Einzelschicksale und hohe Kosten für die Gesellschaft sind die Folgen, wenn Familien und staatliche Instanzen Fehlentwicklungen nicht verhindern.
Um soziale und integrative Probleme in den Griff zu bekommen ist die frühzeitige und qualitativ hochwertige Förderung der Kinder heute sehr wichtig. Wir müssen bereits in den Kitas die sprachlichen Defizite abbauen, denn Bildung beginnt nicht erst in der Schule.
Das ist langem eine der Kernforderungen der FDP. Kinder mit Migrationshintergrund haben in sozialer, kultureller und sprachlicher Hinsicht besondere Bildungsherausforderungen. Ein großer Teil von ihnen führt ein Leben in zwei oder mehr Sprachen. Der vorschulischen Erziehung bekommen deshalb eine zentrale Bedeutung zu. Dadurch werden die Startchancen entscheidend verbessert.
Wir dürfen es nicht länger dulden, dass Tag für Tag Bildungsreserven verschenkt werden. Wer Begabung fördert, der kann Leistung fordern. Das große Potenzial, das sie mitbringen, wird selten gewürdigt. In einer globalisierten Welt bemisst sich der Reichtum einer Gesellschaft auch in dem Wissen um Sprache und kulturelle Zusammenhänge in anderen Regionen. Bildung hat in einer aufgeklärten Bürgergesellschaft einen extrem hohen Stellenwert. Denn nur durch Bildung wird es dem Menschen erlaubt, sich innerhalb seiner Möglichkeiten frei zu entfalten und aufgeklärt seine Entscheidungen zu treffen. Die FDP ist die politische Kraft, die dafür steht.
Bildung entscheidend für Integration
Nach einer OECD-Untersuchung in 17 wichtigen Industrienationen versagt kein Schulsystem so sehr wie das deutsche bei der Förderung von Einwandererkindern. In keinem anderen Land sind danach 15-jährige Migrantenkinder der zweiten Generation - also die bereits in Deutschland geborenen sind - gravierend schlechter als Migrantenkinder der ersten Generation, die zusammen mit ihren Eltern eingewandert sind und noch einen Teil ihrer Schulzeit im Heimatland verbracht haben. Fast jedes fünfte Kind aus Einwandererfamilien verlässt die Schule ohne Abschluss, 40 Prozent haben keinen Berufsabschluss – bei den Migranten aus der Türkei sogar 72 Prozent. Wie Untersuchungen zeigen, hängt gute Bildung in Deutschland offenbar stärker als in anderen Ländern von der sozialen Herkunft ab.Wir dürfen Migrantenkinder nicht als Problemfälle behandelt, sondern müssen diese in ihren Stärken fördern, denn sie können Brücken und Vermittler zwischen den Kulturen bilden. Die Gesellschaft kann es sich nicht leisten, die Potentiale junger Menschen mit Migrationshintergrund zu verschwenden. Dramatische Einzelschicksale und hohe Kosten für die Gesellschaft sind die Folgen, wenn Familien und staatliche Instanzen Fehlentwicklungen nicht verhindern.
Um soziale und integrative Probleme in den Griff zu bekommen ist die frühzeitige und qualitativ hochwertige Förderung der Kinder heute sehr wichtig. Wir müssen bereits in den Kitas die sprachlichen Defizite abbauen, denn Bildung beginnt nicht erst in der Schule.
Das ist langem eine der Kernforderungen der FDP. Kinder mit Migrationshintergrund haben in sozialer, kultureller und sprachlicher Hinsicht besondere Bildungsherausforderungen. Ein großer Teil von ihnen führt ein Leben in zwei oder mehr Sprachen. Der vorschulischen Erziehung bekommen deshalb eine zentrale Bedeutung zu. Dadurch werden die Startchancen entscheidend verbessert.
Wir dürfen es nicht länger dulden, dass Tag für Tag Bildungsreserven verschenkt werden. Wer Begabung fördert, der kann Leistung fordern. Das große Potenzial, das sie mitbringen, wird selten gewürdigt. In einer globalisierten Welt bemisst sich der Reichtum einer Gesellschaft auch in dem Wissen um Sprache und kulturelle Zusammenhänge in anderen Regionen. Bildung hat in einer aufgeklärten Bürgergesellschaft einen extrem hohen Stellenwert. Denn nur durch Bildung wird es dem Menschen erlaubt, sich innerhalb seiner Möglichkeiten frei zu entfalten und aufgeklärt seine Entscheidungen zu treffen. Die FDP ist die politische Kraft, die dafür steht.



